Frühling in Italien – ein Traum.
Man gerät unweigerlich ins Philosophieren.
Es ist immer ein Geschenk, wenn ich Orte gezeigt bekomme, die jemand kennt und die eine Bedeutung in seinem Leben haben. Ein solches Geschenk bekam ich von meiner Cousine Lisbeth. Sie lernte mich Chur lieben und das Bündner Dorf Tomils kennen.
Sie verbrachte ihre Kindheit wie ich in Zürich – danach Jugend- und Erwachsenenleben im Kanton Graubünden.
Luzern kenne ich gut, gern fahre ich jeweils am Samstag hin zu einem Marktbesuch.
Aber so wie am 11.1.2025 sah ich die Stadt noch nie!
In den Tagen nach Weihnachten kehrt Ruhe ein. Man blickt zurück und fragt sich, wie das neue Jahr werden wird.
Ich habe mal ein kleines Buch bekommen: Bucket List. Man listet darin auf, was man vor dem Tod noch erleben möchte.
Schweden ist eines meiner liebsten Länder. Ich mag auch die schwedischen Weihnachtsbräuche. Beispielsweise den 13. Dezember.
Ich dachte immer, dass die heilige Lucia Schwedin war. Das stimmt aber nicht. Sie lebte der Legende nach in Sizilien. Sie versteckte Glaubensgenossen und brachte ihnen Nahrung. Um alles tragen zu können, setzte sie sich eine Lichterkrone auf den Kopf. Sie wurde verraten und starb den Märtyrertod.
Foto: Bengt Nyman aus Vaxholm, Schweden Quelle: https://www.flickr.com/photos/bnsd/39002373982/
Die weissen Kleider symbolisieren die Jungfräulichkeit, die roten Bänder das Blut.
Das Luciafest wird vor allem in den skandinavischen Ländern gefeiert. Das Fest fällt auf den 13. Dezember, den Gedenktag der heiligen Lucia, der in Schweden vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders im Jahr 1752 gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres, Wintersonnenwende, war.
Im Herbst 2023 war ich wieder auf Öland.
In meiner Weihnachtsdeko findet man eine Maus-Lucia.
Allerdings hat die Schleife die falsche Farbe.
Ich besuchte mit meiner Sanna Eva und ihren Hund Maja – beide Hunde waren damals ein Jahr alt.
Auch sie sind beste Freundinnen.
Freundschaften sind wertvoll, auch wenn man weit auseinander wohnt und sich vielleicht ein bis zwei Jahre nicht sieht.
Freundschaften soll man pflegen. Deshalb mein Vorschlag: Backt Zimtschnecken und ladet spontan eine Freundin, einen Freund ein.
Blogbeiträge
Zimtschnecken & Co
Julbock
Eva strickt
Öland
Eine Geschichte aus Öland
Bilderbuchland Smaland
Ein Tag auf Asa Herrgard
Film über Lucia-Tradition
Musik
Luciano Pavarotti Santa Lucia
Schwedische Weihnachtslieder
Gabriellas Song
Klassik
Johan Svendsen – Romance for Violine and Orchestra Op.26
Jean Sibelius – Karelia Suite
Geschichte zum Hören
Pippi feiert Weihnachten
Im Advent sind viel Städte und Dörfer festlich geschmückt. So auch Zürich, meine Heimatstadt.
Obwohl ich Zürich sehr gut kenne, entschloss ich mich für eine Stadtführung “Weihnachten in Zürich”. Um 16.00 Uhr starteten wir im Hauptbahnhof.
Im Lindwurm Museum in Stein am Rhein fühle ich mich wohl. Für mich erzählt es aus der Biedermeierzeit. Typisch für diese Zeit ist der Rückzug in die private Idylle – haben wir nicht gerade in der aktuellen geopolitischen Lage Sehnsucht nach heiler Welt?
Das Museum spiegelt das Alltagsleben der Familie Gnehm in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Europa endete die Biedermeierzeit um 1850. Ich nehme mir die Freiheit, meine Sicht auf das Lebensgefühl des Biedermeier mit dem Haus zum Lindwurm zu verknüpfen.
Letzte Woche habe ich meine Grenzen überschritten – ich bin stolz, werde diese sportliche Herausforderung aber nie mehr in meinem Leben annehmen.
Meine Wiener Freundin Doris und ich wanderten acht Stunden – ohne nennenswerte Pausen – rund 350 Höhenmeter hinauf und 850 hinunter. Dazu muss ich gestehen: Ich bin 71 Jahre alt, untrainiert und übergewichtig. Und ich habe es geschafft! Was bleibt? Etwas Knieschmerzen und ein gesteigerter Selbstwirksamkeitsglauben. Yes, I did it!
Wieder begann alles mit einem Buch: Mit “Mamma Mia” von Graciela Cucchiara.
Es begleitete mich durch ein gemeinsames Kochen mit Mara, durch Ferien in der Toskana mit Anna, Marian und Sanna, mit einem Besuch bei Rosanna in den Bergen und bei Stefania in Forte dei Marmi.
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