Begonnen hatte alles mit einer kurzen Präsentation des Salzburger Marionettentheaters anlässlich einer Medieninformation in Zürich. Ich mag Puppentheater, Handpuppen und Marionetten – das wollte ich sehen!
Ich durfte eine Aufführung von “The Sound of Music” besuchen und legte deshalb den Schwerpunkt meiner Recherchen auf diese Geschichte, die Amerikaner zu Tausenden nach Salzburg lockt.
Kurz die Geschichte der Familie, basierend auf der von Maria Augusta von Trapp verfassten Biografie. Diese unterscheidet sich aber vom Geschehen im Musical-Film “The Sound of Music”. 1959 wurde das Musical am Broadway uraufgeführt, die Verfilmung mit Julie Andrews erfolgte 1964 und kam 1965 in die Kinos.
Film: Maria ist Novizin im Kloster Nonnberg. (In Wirklichkeit war sie dort Erzieherin.)
Sie ist zu unangepasst für das Klosterleben, bemüht sich zwar um Wohlverhalten, aber es will ihr einfach nicht gelingen.
Die Mitschwestern beschweren sich bei der Oberin, die Maria aber gerade deswegen in ihr Herz geschlossen hat.
Sie schickt die rebellische Novizin als Gouvernante zum verwitweten Baron Georg von Trapp und seinen sieben Kindern, zwei Jungs und fünf Mädchen. Maria gewinnt auf unkonventionelle Art schnell das Vertrauen der Kinder, deren Vater als ehemaliger Offizier sie mit der Trillerpfeife “dressiert”. (In Wirklichkeit war Georg von Trapp ein liebevoller Vater.)
Während der Baron die für eine Ehe ins Auge gefasste Prinzessin besucht, erleben die fünf Mädchen und zwei Jungs mit Maria eine unbeschwerte Zeit, in der sie viel musizieren und singen.
Es kommt, wie es kommen muss, die Prinzessin kehrt nach Wien zurück und von Trapp heiratet die “kleine Nonne”.
Romantische Geschichten enden jeweils mit der Heirat der Protagonisten. Diese nicht! Bis zum Anschluss an das Dritte Reich leben die Trapps ein harmonisches Familienleben. Singen und Tanzen wird sehr wichtig für die Trapps. Maria gründet einen Familienchor, mit dem die Trapps bei einem Volksmusikwettbewerb in Salzburg auftreten und gewinnen.
Als von Trapp eine Einberufung zur deutschen Kriegsmarine erhält, weigert er sich und flieht mit seiner Familie bei Nacht und Nebel in die Schweiz. Von dort emigrieren die Trapps in die USA. Als die „Trapp Family Singers“ reist die Familie durch ganz Amerika, um Konzerte zu geben.
Die Handlung ist an Maria Augusta von Trapps Lebensgeschichte angelehnt, unterscheidet sich aber in mehreren Punkten von der Realität: Maria war Erzieherin im Kloster, nicht Novizin; sie war für nur ein Kind zuständig. Baron Trapp war den Kindern gegenüber nicht streng, sondern nachgiebig.
1927 heirateten Maria Auguste und Georg von Trapp in der Stiftskirche Nonnberg. Im Film fand die Hochzeit aber in der Kirche von Mondsee statt.
Und Hollywood setzte auch die Geografie auf den Kopf. Im Film liegt die Schweizer Grenze gleich hinter dem Hausberg von Salzburg.
Ich machte mich also auf, um zu Fuss auf der Suche nach “Drehorten” durchs Nonntal nach Hellbrunn zu wandern: von meinem Hotel nahe beim Schloss Mirabell zum Stift Nonnberg, zur Erhardkirche, zu den Schlösschen Freisaal, Frohnburg, Emsburg und Emslieb und schliesslich zum Schloss Hellbrunn, wo ich die Ausstellung SchauLust besuchte.
Der Park von Schloss Mirabell ist immer ein Besuch wert. Hier trifft man Asiaten, die ihre Hochzeitsfeier mit Pomp und Fotograf nochmals in Szene setzen.
Ein Angebot des Standesamtes Salzburg sind Trauungen an den Schauplätzen des Filmes “The Sound of Music”: Die kleine Reise beginnt im weltberühmten Mirabellgarten mit dem “Pegasus (Do-Re-Mi) Brunnen” vor dem Schloss Mirabell; das Venezianische Zimmer im Schloss Leopoldskron gilt als Vorlage für den Ballsaal im Film; der weisse Pavillon im Schlosspark von Hellbrunn als Kulisse für „Sixteen going on Seventeen“ und der Untersberg, bekannt aus den Anfangsszenen des Films.
Im Film “The Sound of Music” wurden insbesondere der Pegasus-Brunnen, aber auch die Treppen, liebevoll Do-Re-Mi-Treppen genannt, in Szene als Schauplätze genutzt. Filmszene
Das geflügelte Pferd Pegasus steht erst seit 1913 im Mirabellgarten. Geschaffen wurde es 1661 für die Pferdeschwemme am Kapiteklsplatz. 1700 wurde es zur Pferdeschwemme auf den Mirabellplatz versetzt, 1732 in den Mirabellgarten. Nach dem grossen Stadtbrand von 1818 wurde die Pferdeschwemme abgerissen. Von 1842 bis 1859 stand das Flügelross auf dem damaligen Hannibalplatz, dem heutigen Makartplatz, dann wartete das arme Tier lange Zeit auf seine Erlösung 1913 in einem Depot.
Über die Brücke und quer durch die Altstadt ging es zum Aufstieg zum Stift Nonnberg. Von der Treppe aus sieht man die Kuppel der Erhardkirche. Kirchen wirken von unten und von oben wirklich sehr anders.

Bild Quelle: Wikipedia
Das im 8. Jahrhundert gegründete Stift Nonnberg ist das älteste Nonnenkloster nördlich der Alpen. Das Stift befindet sich unterhalb der Festung Hohensalzburg. Heute wohnen hier noch rund 15 Nonnen.
Ich mag den Friedhof des Stifts Nonnberg, wo Maria Augusta Kutschera Erzieherin war, bevor sie Baron von Trapp heiratete. Im Film ist sie hier Novizin und die Oberin des Klosters spielt im Film eine tragende Rolle.
Hier singen die Nonnen im Eröffnungspart das Lied „Maria“. Hierher kommen die Kinder zum Tor, um nach Maria zu fragen und letztendlich wird in der Fluchtszene die Familie von den Nonnen innerhalb der alten Gemäuer versteckt.
Im Nonntal wanderte ich im Salzachtal Richtung Schloss Hellbrunn.
Hier trifft man vor allem Leute mit dem Fahrrad unterwegs.
Ganze Gruppen pedalen vorbei und von den Fahrrädern erkling die Melodie “Do-re-mi“. Ein Ohrwurm!
Ich komme an mehreren Schlössern vorbei, die privat sind und abweisend wirken.
Aus einem Schlösschen für eine Familie entstanden Wohnungen für gut betuchte Salzburger.
Schloss Frohnburg wird sinnvoll genutzt. Hier kann man so laut Musik machen, wie man möchte – keine Nachbarschaft.
Es ist ein barockes, fürsterzbischöfliches Schloss aus dem 17. Jahrhundert.
Die Vorderansicht des Schlosses stellt im Film den Eingangsbereich der Trapp-Villa dar, die in drei Schlüsselszenen zu sehen ist: die Ankunft Marias vor der Villa, der Kapitän, der die Hakenkreuzfahne vor dem Eingang entfernt und beim Fluchtversuch der Familie, als sie ihr Auto leise durch das Tor schiebt und dabei erwischt wird.
Sehr verschlossen gab sich dieses Schlösschen kurz vor dem Schloss Hellbrunn.
Und endlich Hellbrunn.
Hellbrunn ist ein im frühen 17. Jahrhundert angelegtes, manieristisches Lustschloss mit einem weiten Park.

Bild: Wikipedia
Und wieder stiess ich auf Markus Sittikus. Mich hat der Begriff «Fürsterzbischof» fasziniert. Da klingt nichts durch von Trennung von Kirche und weltlicher Macht. Wer Salzburg besucht, kommt nicht um Fürsterzbischof Markus Sittikus herum. Er liess beispielsweise den Dom erbauen.
In jungen Jahren war Markus Sittikus, 1574 in Hohenems geboren und in Italien aufgewachsen, reiselustig und ständig in Geldverlegenheit, sein Vetter Wolf Dietrich half weiter, besorgte ihm Salzburger Benefizien, stellte ihm eine Monatsrente aus und ernannte ihn zum diplomatischen Vertreter Salzburgs an der Kurie. Später übernahm er den Posten dieses Vetters als Fürsterzbischof und liess ihn einkerkern – bis zu dessen Tod.
Sittikus verstand es, Machtgier, Frömmigkeit und barockes Vergnügen unter einen Hut zu bringen. Das Lustschloss Hellbrunn erzählt definitiv von barocken Vergnügen.
Im Park “verlustieren sich” kleinwüchsige Gestalten.
In üppig gestalteten Grotten spürt man plötzlich Nässe die Hose hochkriechen – Sittikus’ Interpretation von Humor. Vielerorts sind Wasserspeier angebracht, zur Schadenfreude von Sittikus Gästen.
Man setzt sich an einen Tisch, und plötzlich schiessen aus den Steinhockern Wasserfontänen.
Beim Vorbeischlendern wird man von Hirschköpfen bespuckt.
Auch aus hässlichen Männerkehlen schiessen plötzlich Wasserstrahlen.
Und sind die Grotten noch so romantisch – man muss auf der Hut sein.
Nicht mal bei der Wildsaumama kann man sich sicher fühlen.
Die Freude an mechanischen Spielereien wurde realisiert durch hohe Handwerkskunst. Von Wasserkraft betriebene Figuren widerspiegeln den Alltag vergangener Zeiten – und lassen in der heutigen Zeit staunen.
Während ich fasziniert diese Szene beobachtete, erhielt ich einen kneippschen Ganzkörper-Guss.
Wandelt man auf einem Pfad – flutsch, nasse Füsse. Kein Hund zu klein, um nicht Wasserspeier zu sein!
Wasserautomaten, Grotten, Brunnen – Markus Sittikus liess eine Anlage erbauen, mit der er seine Gäste erstaunte, unterhielt und ärgerte. Ein manieristisches Spielzeug für grosse Kinder – erbaut auf Kosten der armen Bevölkerung.
Zugegeben – die Wasserspiele bieten mehr als ein feucht-fröhliches Vergnügen, man erlebt ein einzigartiges Kulturjuwel.
Ich liess mich bei einer erzfürstbischöflichen Leberknödelsuppe trocknen und fuhr mit dem Bus die ganze Strecke zurück zum Hotel – und war nicht überrascht, als mein Schrittzähler 20’000 Schritte anzeigte.
Im schönen Hotelzimmer erholte ich mich kurz und brach dann zum Marionettentheater Salzburg auf – dem Höhepunkt des Tages!

Foto: Salzburger Marionettentherater
The Sound of Music!
Bereits im Vestibül des Theaters konnte man ausgestellte Puppen bestaunen und mehr über die Geschichte des Theaters erfahren.
Die mitteleuropäische Tradition des Marionettentheaters war die Leidenschaft des akademischen Bildhauers Prof. Anton Aicher. 1913 startete er das Salzburger Marionettentheater mit einer Aufführung von Mozarts Bastien und Bastienne. Sein Herzensprojekt wurde rasch zu einem kulturellen Highlight der Mozartstadt.
Der Stil der Puppen hat sich über die Jahre verändert.
Vom klassischen – und noch immer beliebten Kasperl zu Figuren mit Gesichtern, die dem Zuschauer Raum für die eigene Fantasie lassen.
Immer im Programm sind Mozart-Opern.
Und auch Märchen und Geschichten für Kinder.
Wer dieser hässliche Kerl ist, weiss ich nicht. Der Hund scheint räudig, aber sehr beweglich zu sein.
Heute wagt man, den Zuschauern zuzumuten, sich die Persönlichkeiten und deren Gesichter selbst zu “fantasieren”. Figuren aus “Fidelio”.
Möglichkeiten für Gesichter gibt es bei den Puppen so viele wie bei den Menschen – unendlich viele.
Mit den stets gleichbleibenden Gesichtern können die Puppen – durch die professionellen Spieler – ihre Emotionen ausdrücken.
Die Marionetten sind Kunstwerke.
Bereits Anton Aicher, der Gründer des Salzburger Marionettentheaters, entwickelte eine spezielle Führungstechnik, die eine natürliche, menschenähnliche Bewegung der Marionetten ermöglicht – und bis heute in Verwendung ist.
Seit 107 Jahren – das Marionettentheater feierter 2013 sein 100-jähriges Bestehen – hat sich die Familie Aicher in drei Generationen um den Fortbestand und die Pflege der Jahrtausende alten Kunst des Puppenspiels mit Enthusiasmus und Liebe gewidmet. 2016 wurde das Theater in die UNESCO-Gemeinschaft der immateriellen Kulturerbe aufgenommen. Mit dieser Anerkennung zeichnet die UNESCO die Spielpraxis des Salzburger Marionettentheaters als erhaltenswertes Kulturgut und die „höchst entwickelte Form des Puppen- und Figurentheaters“ aus.
Das kompakte Spielkreuz setzt sich aus einem T-förmigen Element, an dem Torso und Beine der Figur befestigt sind, einem Dreieck für den Kopf und einer Stange für die Arme zusammen.
Zuerst aber geht der Entwurf für die Puppen an Kostümbildner, die die Puppen kreieren, gemeinsam mit den Regisseuren. Jede Puppe wird in den Werkstätten geschnitzt, gebaut und eingekleidet. Zahlreiche “Gelenke” ermöglichen den Puppen, sich möglichst menschennah zu bewegen.
Schon jetzt müssen sie sich überlegen: ‚Wer sind die Charaktere‘? Denn anders als beim “normalen” Theater kann man nicht während der Proben die Persönlichkeit einer Figur weiterentwickeln.
Kinder lieben das Salzburger Marionettentherater, bei ihnen verschmelzen Realität und Fiktion nahtlos miteinander. Aber auch Erwachsene geraten beim Besuch einer Vorstellung in einen “veränderten Bewusstseinszustand”.
Beispielsweise der kleine Prinz spricht Erwachsene und Kinder gleichermassen an. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. Das Werk ist ein modernes Kunstmärchen und wird meist als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit verstanden.
Die fiktive Welt, in der Alice im Wunderland spielt, geht mit der Logik unkonventionell um, dass die Erzählung bei Intellektuellen wie bei Kindern beliebt ist.
Alice im Wunderland gilt als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des literarischen Nonsens.
Die Figuren eines Stückes entspringen der Fantasie und werden zuerst gezeichnet. Für das Stück wurde Alice in unterschiedlichen Grössen und Formen hergestellt.
Doch nun zur Vorstellung von “The Sound of Music”.
Seit 1971 hat das Salzburger Marionettentheater seinen festen Sitz. Ursprünglich wurde das Gebäude von einer Brauerei als „Restaurations- und Saalgebäude“ errichtet und 1897 zum Hotel Mirabell umgebaut, wo James Joyce während seines fünf Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes im Sommer 1928 logierte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1968 befand sich hier ein Casino. Beim Umbau zum Marionettentheater ab 1970 wurde der ehemalige Speisesaal zum Zuschauerraum mit Bühne umfunktioniert.
Während der Vorstellung durfte nicht fotografiert werden. Doch so viel sei verraten, Auf der Vorbühne erscheint auch die Oberin des Klosters Nonnberg – eine Person aus Fleisch und Blut, die mit den Puppen interagiert.
Beeindruckend und erschreckend war der Moment, als Nazis die Oberhand gewannen – dargestellt durch ein Reh, das erschossen wurde. Diese Szene ging echt unter die Haut.
Nach der Vorstellung nahm sich Philippe Brunner, künstlerischer Direktor und Puppenspieler, viel Zeit, um mir die Puppensammlung und die ganze Organisation hinter der Bühne zu zeigen. Welchen Stellenwert das Salzburger Marionettentheater in der Theaterkunst einnimmt, kann man an der Karriere von Philippe Brunner erkennen: Nach dem Studium der Musikwissenschaften und Englischen Literatur gründete und leitete er die “Junge Marionettenoper Berlin”. Später übernahm er die Organisation der Internationalen Musikfestwochen Luzern und der Berliner Festspiele. Seit 2003 prägt er das Salzburger Marionettentheater.
Das Spielen der Puppen ist sowohl körperlich als auch intellektuell eine Höchstleistung. Auch Teamfähigkeit ist unabdingbar: Die Spieler müssen perfekt miteinander interagieren.
Das Salzburger Marionettentheater beschäftigt zehn Puppenspieler, die in den unterschiedlichsten, teilweise handwerklichen, Berufen ausgebildet sind. Alle Puppenspieler verfügen über Musikalität, handwerkliches Geschick und die Fähigkeit, sich in die verschiedenen Charaktere der Puppen hinein zu versetzen, um den Marionetten auf der Bühne Leben einzuhauchen.
Die Puppenspieler arbeiten tagsüber in den Werkstätten des Theaters: in der Schneiderei, in der die Marionetten kostümiert und die Kostüme restauriert werden, in der Schreinerei und Schlosserei für den Bau der Kulissen und des Bühnenbildes und in den Puppenwerkstätten.
Die Marionetten werden nach den Entwürfen des jeweiligen Regisseurs einer Produktion teilweise im Theater gefertigt, teilweise von einem Bildhauer geschnitzt. Für jedes Programm werden zahlreiche Marionetten angefertigt. Die Figuren werden nicht umgezogen, für jede neu kostümierte Rolle wird eine eigene Marionette hergestellt.
In jedem Stück treten zwischen 20 und 90 Marionetten auf. Wie oft entdeckt man “Maria” auf diesem Foto?
Insgesamt „beschäftigt“ das Salzburger Marionettentheater derzeit rund 500 Marionetten.
Neben den Werkstätten gibt es zudem ein Tonstudio, in dem die Aufnahmen für die jeweilige Produktion geschnitten und eingerichtet werden.
Der Beleuchter arbeitet mit einem computergesteuerten Lichtpult. Hier den Durchblick zu haben, ist eine Wissenschaft für sich.

Foto: Salzburger Marionettentherater
Nach der Vorstellung und den Gesprächen hinter der Bühne kehrte ich “etwas entrückt” ins Hotel zurück.
Es war ein unglaublich dichter Tag, an dem ich rundum glücklich war. Es macht viel Freude, wenn man in einer zauberhaften Stadt wie Salzburg intensiv in ein Thema eintaucht. So mag ich Tourismus: mit viel Eigenaktivität und mit dem sich Einlassen auf ein Thema, das man selbst wählt.
Alles hängt von der Intensität ab,
die man auf eine Sache verwendet.
Gustave Flaubert (1821 – 1880)
Folgeartikel
Unterdessen war ich in Zell am See und stiess wieder auf die Trappfamilie – und löste meine brennende Frage: Wie kommt ein Baron aus vermögender Familie dazu, sein Geld mit Singen zu verdienen und dazu seine Kinder zu Kinderarbeit zu verdonnern? In Kürze auf diesem Blog
Informationen
Salzburger Marionettentherater
Salzburg Info
Österreich Werbung
Hoteltipp: Hotel Villa Carlton Salzburg
Dank
Ich danke Susanne Zauner von Salzburg Info und Daniel Predota von Österreich Werbung für diese super Reise. Für beide gilt: Auf Wiedersehen! Philippe Brunner vom Salzburger Marionettentheater danke ich für die guten Gespräche nach der Vorführung.
Für Klavierspieler und solche, bei denen der Ohrwurm noch nicht bohrt.
Flashmob: Do-Re-Mi, Bahnhof Antwerpen
Reisetipp für Kurzentschlossene: Die besten Städte für einen Kurztrip im Herbst
Nach einer Analyse des Reiseexperten Holidu liegt Salzburg auf Platz 2 nach Lugano.
Zitat: Salzburg, Österreich: ⌀ 9 °C, ⌀ 6 Sonnenstunden am Tag, ⌀ 11 Regentage im Monat.
Ein Kurztrip nach Salzburg lohnt sich immer, doch im Herbst zeigt sich die Stadt am Fusse der Ostalpen von ihrer schönsten Seite. Der traditionelle Salzburger Bauernherbst ist eine mehrere Wochen dauernde Saison und gespickt mit zahlreichen Veranstaltungen, die einen Einblick in Traditionen und das Brauchtum der Region erlauben. Auf den Märkten präsentieren lokale Bauern die Früchte ihrer harten Arbeit und Gastronomen verwöhnen Gäste mit besonderen saisonalen Köstlichkeiten und lokalen Spezialitäten. Die traditionellen Kaffeehäuser der Innenstadt mit Torten und süssen Leckereien. Salzburg punktet in der Studie mit einer Vielzahl von Freizeitangeboten für eine Reise mit kleinem Budget. Das Tagesticket für den Nahverkehr kostet nur 4,40 Euro und ist damit vergleichsweise günstig. Ausserdem ergab die Recherche 120 verschiedene kostenlose Aktivitäten. Quelle: Holidu
Buchtipp
Mozartstadt, Festspielstadt, UNESCO Weltkulturerbe: Wenn es um Kultur geht, rangiert Salzburg ganz weit oben. Auch kulinarisch belegt es mit flaumigen Salzburger Nockerln und den berühmten Mozartkugeln einen Spitzenplatz. Die Stadt atmet Geschichte und versprüht einen ganz eigenen Charme. Ob bei einem Spaziergang durch die engen mittelalterlichen Gassen, auf einer kleinen Wanderung zu den beeindruckenden Naturschauplätzen der Umgebung oder beim Genuss einer deftigen Bierjause: Hier findet jeder seinen passenden Glücksort.
anna frick
unglaublich schön interessant und spannend was du wieder gschribe und fotografiert häsch es hatt mich fasziniert sogar hüenerhut hani kah


